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„Enzyklopädie des Märchens“ nach 40 Jahren vollendet

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Nicht nur die Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm, auch solche aus anderen Kulturen deckt die seit kurzem vollendete Enzyklopädie des Märchens ab. Überhaupt täuscht der Titel, denn es geht um volkstümliche Erzähltraditionen in Vergangenheit und Gegenwart, also neben Märchen auch etwa um Tiergeschichten, Fabeln, Legenden, Sagen, Novellenstoffe oder Schwänke. Das Nachschlagewerk stellt umfassend die Forschungsarbeit von fast zwei Jahrhunderten dar, unter anderem Kurzmonographien über wichtige Erzähltypen und -motive, aber auch Biografien wichtiger Forscher oder Berichte über nationale sowie regionale Forschung.

Ende 2014 ist nun mit dem 14. Band der Enzyklopädie des Märchens ein Nachschlagewerk mit knapp 4000 Artikeln von über 850 Autoren zum Abschluss gekommen. Was jetzt noch folgt, ist ein Registerband. Für das eigene Regal ist diese Sammlung etwas zu kostspielig. Für Interessierte aber ist sie in jeder guten Universitätsbibliothek zu finden.

Letzte Änderung amFreitag, 18 August 2017 15:43
André Vollmer

Schriftsteller, Kritiker und Gründer von Mellowdramatix; Studierter (Literatur- und Sprachwissenschaft, M.A.); am Meer geboren. Auf Twitter als er selbst: @avllmr.

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Unter anderem auch das . . .

„Unbestreitbar führt das Internet auch zu positiven Veränderungen. Das Negative besteht meiner Meinung nach darin, dass das Internet zu Oberflächlichkeit verleitet, zu spontanen Reaktionen, hinter denen kein langes Nachdenken steckt: Ich habe etwas gelesen, und sofort twittere ich dagegen oder darüber, und dann womöglich auch noch in falscher Grammatik.“

 

Helmut Schmidt im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo (2012) im Zeit Magazin Nr. 17 vom 19.04.2012, S. 57