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Evil Dead (gekürzte Kinofassung) ist ein unerwartet gutes Remake. Vom Original bleiben nur wenige Elemente, ansonsten wird ein neuer Erzählbogen geführt. Blutig, bizarr und ziemlich böse, aber dennoch ein Sinnbild des Horrorfilms der letzten Dekade. Gespickt mit Anspielungen auf das Original, neuen Charakteren und einer weitgehend bekannten Rahmenhandlung liefert der gebürtige Ungar Fede Alvarezein mehr als beachtliches Spielfilmdebüt. Wieder versammeln sich fünf junge Erwachsene in einer Hütte im Wald und werden von einer dämonischen Macht heimgesucht. Die Ankündigung ist recht deutlich und provokant: „Der schockierendste Film, den du jemals sehen wirst.“ Dabei ist das Filmplakat recht optimistisch, allerdings habe ich seit Sieben nicht mehr erlebt, dass reihenweise Zuschauer den Kinosaal verlassen haben, weil der Film zu heftig war.

 

Ein geheimnisvoller Mann (Benedict Cumberbatch) verübt wie aus dem Nichts Anschläge gegen die Sternenflotte, die zahlreiche Opfer fordern, unter anderem einige Mitglieder der militärischen Führungsriege. Kirk (Chris Pine) und Spock (Zachary Quinto) werden beauftragt, dem Terroristen Einhalt zu gebieten. Zusammen mit der Crew des Raumschiffs Enterprise brechen sie zum Heimatplaneten der feindseligen Klingonen auf. Denn dorthin – quer durch die Galaxis – hat sich der Missetäter gebeamt. Er muss gefasst werden, bevor die Klingonen Wind von der Enterprise bekommen, deren Anwesenheit in ihrem Territorium einen interstellaren Krieg provozieren könnte.

Battle Royale ist seit dem 29. April 2013 in Deutschland beschlagnahmt. Der Schritt, den Film sieben Jahre nach der Indizierung auf Liste B (geschnittene Fassung auf Liste A) nun als Gewaltverherrlichung zu verurteilen, kam für Viele überraschend. Wohl auch deshalb hat dieses Urteil des Amtsgerichts Fulda in den letzten Tagen einen Sturm der Entrüstung im Internet ausgelöst (schnittberichte.com 2013). Neben der Tatsache, dass auf diesem Weg ein gesellschaftskritisches Kunstwerk zu einer Gewaltorgie reduziert wird, scheint insgesamt ein grundlegendes Verständnis für die filmische Ästhetik zu fehlen. Oftmals werden Filme mit hohem Gewaltanteil in eine Schublade gesteckt und dort bleiben diese dann. Battle Royale hat vor fast dreizehn Jahren für Aufsehen gesorgt. Der zugrundeliegende Gedanke, dass die Schüler einer Klasse sich auf einer Insel innerhalb eines gewissen Zeitraumes gegenseitig töten müssen, damit am Ende der letzte Mörder überleben kann, enthält einige provokante Elemente. Das Konzept des japanischen Films ist lediglich zum Teil ersichtlich in der westlichen Welt. Bei Battle Royale steht primär die Angst einer gesellschaftlichen Degeneration im Mittelpunkt.

 

Kaum eine Serie polarisierte nach ihrem Erscheinen so sehr wie 24. Die in einem Echtzeitgewand erzählte Geschichte eines Tages (pro Staffel) rund um den Kampf gegen den Terrorismus an vorderster Front traf nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA den Nerv der Zeit. Spezielle Merkmale der Serie sind unter anderem der permanente Kampf gegen eine tickende Uhr, Einsatz von Gewalt in Form von Folter und eine hohe Nähe zum aktuellen Geschehen in der Welt. Zusätzliche Aufmerksamkeit erlangte die Serie durch die Besetzung des Hauptcharakters Jack Bauer mit Kiefer Sutherland.

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