„Passengers“ – Verpatzte Romanze im Weltall
Passengers scheitert an einem Thema, das eher in ein Schreckensszenario gehört, und taugt daher nicht einmal zur Feel-Good-Schnulze.
- Publiziert in Film
Passengers scheitert an einem Thema, das eher in ein Schreckensszenario gehört, und taugt daher nicht einmal zur Feel-Good-Schnulze.
Fabel über eine junge Frau, die zwischen zwei Beziehungen balanciert
Sie: Attraktiv, fröhlich, einzigartig, abweisend. „Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“ (Goethe, Erlkönig)
Die Realverfilmung von Disneys Animationsfilm Die Schöne und das Biest erscheint ambitioniert, gelingt jedoch nicht.
Jarmush erzählt von einem kultivierten Vampir-Pärchen, das eine zeitlose Sicht auf den Menschen und seine Kultur einnimmt. Sinnlich, anspielungsreich, durchdacht!
„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. Das klingt geistreich oder vielleicht zugespitzt. Aber es ist mir ganz ernst damit, es ist nicht eine witzige Formel. Der Mensch, der krank ist, der zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie in Konflikt kommen mit den Mustern der Kultur und daß sie dadurch, durch diese Friktion, Symptome erzeugen. […] sehr viele Menschen, das heißt, die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihr eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, so instrumente-, so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden.“
– Erich Fromm