Horror for Future #7: „Reminiscence: Die Erinnerung stirbt nie“
Steigender Meeresspiegel, Untergang der alten Welt und Erinnerung an Früher als Flucht vor der Gegenwart, das sind nur drei Zutaten in diesem gelungenen Genremix.
- Publiziert in Film
Steigender Meeresspiegel, Untergang der alten Welt und Erinnerung an Früher als Flucht vor der Gegenwart, das sind nur drei Zutaten in diesem gelungenen Genremix.
Denis Villeneuve gelingt es, den ersten Dune-Roman von Frank Herbert zeitgemäß ins Kino zu bringen. Unter Kenner*innen gilt Dune als Herr der Ringe des Sci-Fi-Genres.
Die Literaturverfilmung von Jo Nesbøs Roman hätte das Potential zu einem neuen Schweigen der Lämmer. Leider gelingt das dem dennoch spannenden Film nicht.
Liebe, Hass und Eifersucht bestimmen auch in der Romanverfilmung von Paula Hawkins Psychothriller die Figuren. Zunehmend wird das Schreckliche in den Menschen offenbart.
„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. Das klingt geistreich oder vielleicht zugespitzt. Aber es ist mir ganz ernst damit, es ist nicht eine witzige Formel. Der Mensch, der krank ist, der zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie in Konflikt kommen mit den Mustern der Kultur und daß sie dadurch, durch diese Friktion, Symptome erzeugen. […] sehr viele Menschen, das heißt, die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihr eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, so instrumente-, so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden.“
– Erich Fromm