„The Batman“ – Fledermaus mit Gefühlen
Die Geister werden sich daran scheiden, ob der Batman-Film von Matt Reeves gefällt oder nicht. Melancholisch und düster ist er in jedem Fall – und verdammt lang!
- Publiziert in Film
Die Geister werden sich daran scheiden, ob der Batman-Film von Matt Reeves gefällt oder nicht. Melancholisch und düster ist er in jedem Fall – und verdammt lang!
Vortrag am 30. Oktober 2021 im Zuge der Filmreihe Mondo Grindhouse im Studio Kino, Kiel. Gehalten von Medienwissenschaftler und Horrorforscher Dr. Thomas Heuer.
Heute im Programm: Sound of Violence (aka. Conductor), Crabs!, Boys From County Hell, OSS 177: From Africa with Love und Midnight.
Ein Wolf macht einem zurückgezogen lebenden Pelzhändler und seiner Familie Probleme, da er die Tiere aus den Fallen reißt. Die Spur des Wolfs führt an einen dunklen Ort.
James Wan gelingt es einmal mehr den Horrorfilm insgesamt zu bereichern und dabei ein besonderes Werk zu schaffen. Malignant vermischt Bestehendes zu etwas Neuem.
Messer im Herz ist ein emotionaler Slasher im Milieu des Schwulenpornofilms in den späten 70er Jahren in Frankreich, ein ästhetischer Rausch und noch viel mehr.
„Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. Das klingt geistreich oder vielleicht zugespitzt. Aber es ist mir ganz ernst damit, es ist nicht eine witzige Formel. Der Mensch, der krank ist, der zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie in Konflikt kommen mit den Mustern der Kultur und daß sie dadurch, durch diese Friktion, Symptome erzeugen. […] sehr viele Menschen, das heißt, die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihr eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, so instrumente-, so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden.“
– Erich Fromm